Fotografie

Zu einem richtigen Hobby wurde die Fotografie im Jahr 2005, als ich mir meine erste Digitalkamera zugelegt habe, eine Canon IXUS 40. Davor hatte ich zwar schon eine analoge Kompaktkamera, mit der ich aber eigentlich nur Urlaubsfotos geknipst habe. Mit der digitalen Technik stieg dann aber das Interesse exponentiell. Den Vorteil, dass man ohne großen finanziellen Aufwand viel herumprobieren kann, habe ich ausgiebig genutzt. Das Internet wurde in dieser Zeit für mich als Inspirations- und Lernquelle auch immer wichtiger. Plattformen für Hobby- und Profifotografen wurden immer größer und damit auch der Fundus an Bildern, die einen auf eigene Ideen bringen. Einige Fotografen haben dabei auch dankenswerterweise verraten wie sie ihre Fotos geschossen und bearbeitet haben. Die kleine IXUS war meinen Wünschen nach Funktionalität schon bald nicht mehr gewachsen.

So habe ich Ende 2006 den Entschluss gefasst, das bisschen Geld das man beim Zivildienst verdient in eine Spiegelreflexkamera zu investieren. Die Canon EOS 400 D ist seitdem mein treuer Begleiter, inklusive einiger Objektive die mit der Zeit dazugekommen sind. Zur gleichen Zeit bin ich auch der Fotocommunity beigetreten, wo ich meine Fotos erstmals der öffentlichen Diskussion gestellt habe. Mein Profil dort gibt es immer noch, auch wenn ich es nur noch in sehr unregelmäßigen Abständen pflege. Ein Großteil meiner Fotos ist in der Zwischenzeit bei 23hq gelandet, einer kleinen Community, wo ich aber wesentlich mehr Fotos hochladen kann. Mit weit über 1500 Fotos findet man dort eine sehr breite Auswahl und außerdem immer die aktuellsten meiner Bilder. Im Sommer 2015 habe ich dann schlussendlich auch die IXUS durch eine Sony RX100 III als Kompaktkamera ersetzt.

Canon Ixus 40 Canon EOS 400 D Sony RX100 III

Meine fotografischen Vorlieben liegen seit jeher in der Landschafts-, Natur- und Architekturfotografie. Zu Portraitaufnahmen bei Festivitäten im Bekanntenkreis lasse ich mich gerne überreden, jedoch hat es mich bisher nie gereizt mich der Fotografie von Menschen ausgiebiger zu widmen. Eine absolute Leidenschaft dagegen ist die Wetterfotografie geworden, insbesondere von Gewittern. Ich will mich nicht als Sturmjäger bezeichen, da ich nicht wirklich Gewittern hinterher jage. Aber ich habe mir ein paar gute Plätze in der Umgebung ausgesucht, die ich bei Bedarf schnell erreichen kann. Seit kurzer Zeit ist zudem mein Interesse an abstrakter Fotografie erwacht, welcher ich auch gleich eine eigene Rubrik hier in meinem Portfolio widme. Der Trend bei mir geht also momentan eindeutig zu weniger gegenständlichen Motiven.